Sie werden jetzt sagen, warum schreibt der Depp jetzt schon hier, wenn er das Laufband gerade mal zwei Tage hat. Und wahrscheinlich erst zweimal darauf gelaufen ist (ätsch, dreimal!). Aber das soll hier einfach nur ein erster Eindruck sein. Ich werde in ein paar Monaten diese Bewertung aktualisieren.Ich habe mir das Laufband direkt im Sportstech-Laden in Berlin gekauft. Der Verkäufer war sehr freundlich und machte auch einen sehr kompetenten Eindruck, aber vor allem seine Kollegen haben schon sehr versucht, mich zu einem immer teureren Gerät zu treiben. Nun ja, ein bisschen hat es auch geklappt. Anfangs wollte ich zwei 250 € für das F-10 ausgeben (das ist aber wirklich zu klein und zu langsam), dann habe ich mir das erst F-15 angeguckt (auch noch nicht sonderlich groß und enttäuschend einfach) und schließlich kam ich zum F-26. Das ist nicht nur von der Größe sehr angenehm, auch die Federung ist wirklich sehr, sehr gut.Und ich habe dann sogar noch einmal 60 € mehr ausgegeben für das F-31. Der einzige Unterschied zum F-26: Es hat sozusagen eine automatische Schmierung. Das sind zwei kleine rote Kästchen links und rechts vom Laufband, die man mit Öl füllt und die geben dann immer ein bisschen Öl ab, damit das Laufband immer geschmiert ist. Eine Kritik an den Verkäufern im Laden: Sie wollten mir nicht einmal annähernd sagen, wie oft man schmieren muss. Das könne man einfach nicht einschätzen, weil das von zu vielen Faktoren abhängig sei. Naja, in der Beschreibung steht dann schlicht und einfach, dass man einmal im Jahr schmieren soll, wenn man nicht mehr als drei Stunden in der Woche trainiert oder zweimal, wenn man mehr trainiert. Ziemlich simpel. Und jetzt frage ich mich auch, ob die 60 € das wirklich wert waren. Ich glaube nicht, aber ich ärgere mich jetzt auch nicht.Der Karton hat gerade eben in meinen Audi A6 (allerdings auch kein Kombi) gepasst. Man muss den Karton schon mit zwei Leuten tragen. Den Aufbau (also auch aus dem Karton raus nehmen) habe ich dann selbst geschafft, das war eine Sache von vielleicht 20 Minuten. Das ist wirklich überhaupt kein Problem.Im Betrieb ist das Laufband etwas lauter, als ich gedacht hatte. Es ist aber immer noch vergleichsweise leise. Irgendwie muss ich noch die richtige Spannung in das Laufband bringen, das ist nicht ganz so einfach. In der Beschreibung steht, dass man das Laufband immer noch fünf bis sieben Zentimeter anheben können müsse. Bei mir sind es vielleicht drei oder vier, trotzdem finde ich es etwas labberig. Aber das ist vielleicht eine Frage der Gewöhnung.Meine Hauptkritikpunkte haben nicht direkt etwas mit dem Laufband zu tun. Da ist zum einen die Beschreibung, die in nicht sehr gutem Deutsch abgefasst ist. Gut, das ist eine chinesische Firma. Aber sie haben doch eine deutsche Dependence und vielen Leuten in Deutschland. Da muss doch jemand dabei sein, der sich das Ding noch einmal angeguckt und auf Fehler (und vor allem auf den Sinn hin) überprüft. Übrigens: Zur Schmierfunktion des F-31 steht in der Beschreibung kein Wort.Das zweite, größere, Problem ist die passende App. Die gibt es schon einmal nicht für das iPad, nur für das Telefon. Zum zweiten muss man sie jedes Mal neu einstellen, wenn man das Laufband nicht die ganze Zeit eingeschaltet lassen will (und ich bin kein Fitnessstudio, ich trainiere abends vielleicht eine halbe Stunde oder so). Die App ist alles andere als logisch aufgebaut und die Strecken, die man ablaufen kann, bestehen einfach nur aus einer Straße, bei der links und rechts unterschiedliche Landschaften eingeblendet sind. Das einzige, was man beim Laufen merkt, ist, dass die Striche der Fahrbahnmarkierung sich bewegen. Sonst nichts.Das mit Abstand ärgerlichste ist aber, dass die App in weiten Teilen nur in Chinesisch ist. Ja, vieles ist auch auf Englisch, aber ganz entscheidende Sachen sind eben nur auf Chinesisch (siehe Screenshot). Auch die Laufstrecken sind fast ausschließlich in China. Wegen der Sprache ist die App in weiten Teilen für mich nutzlos. Und auch hier wieder: Bei einem großen Unternehmen, mit internationalen Dependancen, sollte es doch möglich sein, die paar Hundert Euro für ein gutes Übersetzungsbüro auszugeben. Ich verstehe das einfach nicht.Wie gesagt, diese Rezension wird aktualisiert! Ich werde mich bemühen, alle drei Monate meine Erfahrung hier zu schildern. Kommentieren Sie gern, wenn Sie konkrete Fragen.