Selten sieht man sie in Baumärkten: Biologischer und veganer Rasendünger. Mich hat die Artikelbeschreibung und die Infos auf der Homepage von Koryphé inspiriert, den Herbstrasendünger zu testen. Nutzen soll man den Dünger von Juli bis Oktober. Da bei mir schon die Rasenmähsaison beendet ist und sich auch kein geeignetes Wetter mehr einstellt, kann ich den Dünger nicht mehr ausbringen. Hier muss ich im Frühjahr ein Update bringen, ob der Rasen durch das Düngen tatsächlich ein sattes Grün bekommt, so wie es bei den herkömmlichen Düngern der Fall ist. Geliefert werden 1,5 kg in einer verschließbaren Kunststoff-Tüte. Der Dünger selbst ist sehr grob. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Streuwagen mit diesen großen Stücken zurechtkommen soll. Anstatt die Vorschläge zum Einstellen des Streuwagens auf die Verpackung zu schreiben, wie es alle anderen machen, wird man über einen QR-Code in eine Sackgasse geleitet. Die Seite ist wohl noch nicht vorhanden. Das werde ich aber ein anderes Mal noch einmal testen. Dass man hier noch extra ein Smartphone einsetzen muss, um die Werte zu ermitteln, gefällt mir nicht so gut. Der Dünger selbst riecht nicht schlimm, eher nach biologischem Kompostbeschleuniger. Ich finde das Produkt und die Idee dahinter im Ansatz ganz gut. Vor allem das „Made in Germany“ finde ich gut. Der Preis ist dafür etwas höher, aber noch absolut OK. Von mir gibt es 4 Sterne. 1 Stern kosten die fehlenden Einstellhinweise für den Streuwagen