Der Matcha-Tee von Steinberger ist als “Ceremonial-Grade” gekennzeichnet (auf Deutsch etwa: feierliche Qualitätsstufe), die höchste Güte also. Der Tee hat meine hohen Ansprüche vollauf erfüllt und meine Erwartungen in mancher Hinsicht sogar übertroffen: er hat offenbar mehr Bitterstoffe als andere Matchas, die ich probieren durfte.Die tief grüne Farbe ist ein Zeichen von Frische und schonender Verarbeitung. Der Geschmack bestätigt es. Hier waren Matcha-Kenner am Werke.Die Dose ist etewas gewöhnungsbedürftig. Der Knopf in der Mitte im Inneren ist ein Griff zum Herausziehen des inneren (flachen) Aromaschutzdeckels. Der innere Aromaschutzdeckel ist nicht aufgeschraubt, sondern sitzt einfach auf der Dose drauf und zwar etwas fest. Beim ersten Mal muss man gut aufpassen, um den Matcha nicht zu zerstreuen. Am einfachsten geht der Deckel auf, wenn ich vorsichtig an der Kante ziehe und die Dose dabei langsam und vorsichtig im Kreis drehe.Der äußere Deckel ist klassisch aufgeschraubt, da gibt es keine Überraschungen.Wer noch keinen Bamboo-Schneebesen sein Eigen nennt, sollte sich einen zulegen. Das tut etwas weh wenn man die Preise sieht, aber es macht wirklich einen Unterschied. Zur Not geht es auch problemlos mit einem batteriegesteuerten Milchaufschäumer. Stilvoll ist es nicht, aber es würde auch funktionieren. (Nicht so gut wie Bambus, da die Bambus-Oberfläche bessere Eigenschaften hat als eine Metallspirale).Für diesen Matcha-Tee hätte ich, wenn es möglich wäre, auch sechs Sterne vergeben.